Verkündigung des Herrn25. März Hochfest (H)Das heutige [seit der Liturgiereform 1969] Hochfest Verkündigung des Herrn - (früher: Verkündigung der Gottesmutter, Fest Mariä Verkündigung, In Annuntiatione B.M.V.) - am 25. März ist ausgelöst vom Fest der Geburt Christi am 25. Dezember. Genau neun Monate zuvor memoriert die Kirche die Verkündigung des Engels an Maria und ihre Antwort: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ Im 6. Jahrhundert in der Ostkirche gefeiert, wird das Fest im 7. Jahrhundert von der Westkirche übernommen. Heute feiert man dieses Fest nicht mehr als Marien-, sondern als Herrenfest. Der Charakter des Tages als Christusfest hält auch die evangelische Bezeichnung Tag der Ankündigung der Geburt des Herrn fest. Des Festinhaltes wegen ist dieses Fest sowohl ein Herren- als auch ein Marienfest. Andere Bezeichnungen für diesen Tag lauteten: Frauentag als sie verbodescheftet wart, Frauentag der verkündigung, Frauentag in der Fasten, Marien empfanginge in der vasten, Marien engelgruss, Merzmesse, Plogmariendach. Passend zum Festtag wurde früher am Vortag, dem 24. März, des Verkünders und Erzengels Gabriel gedacht (verlegt auf 29. September). Fällt der 25. März auf einen Sonntag in der Fastenzeit, wird das Fest am darauf folgenden Montag gefeiert; fällt der 25. März in die Karwoche oder Osteroktav, wird das Hochfest auf den Montag nach dem Weißen Sonntag gelegt. © Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln
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Marienjahr:
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